Wann benötigt man einen Strafverteidiger / eine Strafverteidigerin?

Weit ver­bre­it­et ist nach wie vor die Ansicht, als „nor­maler Bürg­er“ ger­ate man nicht in die Sit­u­a­tion, einen Strafvertei­di­ger zu benöti­gen.

Wer ein­er schw­eren Straftat beschuldigt wird, gar in Unter­suchung­shaft gerät, braucht einen Vertei­di­ger, das leuchtet jedem ein.

Daß jedoch die Notwendigkeit, sich an Fachan­wälte für Strafrecht zu wen­den, bere­its viel früher entste­hen kann, ist eine Erken­nt­nis, die sich bis­lang nicht recht durch­set­zen kon­nte.

Die Sit­u­a­tio­nen, in denen entsprechen­der Beratungs­be­darf entste­hen kann, sind vielfältig:

  • ein naher Ange­höriger wird in einen Verkehrsun­fall mit dem nicht ihm, son­dern einem anderen Fam­i­lien­mit­glied gehören­den Fahrzeug ver­wick­elt, die Polizei stellt bei der Unfal­lauf­nahme eine Alko­holisierung fest und befragt nun den Hal­ter des Fahrzeuges zeu­gen­schaftlich: wie ver­hält man sich in dieser Sit­u­a­tion richtiger­weise?
  • wie ver­hält sich der Fahrer dieses Fahrzeuges, der wom­öglich Unfal­lverur­sach­er ist, richtiger­weise?
  • wie ver­hält man sich bei Zeu­gen­vernehmungen, Durch­suchun­gen oder gar im Falle ein­er — u.U. vor­läu­fi­gen — Fes­t­nahme?
  • welche strafrechtlichen Risiken bein­hal­tet eine dro­hende Fir­men- oder Pri­vatin­sol­venz? Was muß hier bere­its im Vor­feld strafrechtlich­er Ermit­tlun­gen bedacht wer­den?
  • wie und wo find­et man eine Strafvertei­di­gerin oder einen Strafvertei­di­ger?